Geschichte des Fotoclubs

Bereits im Jahre 1952 waren es Mitarbeiter des Stadtmuseums Weimar und interessierte Fotofreunde, die sich zu einem Freundeskreis Fotografie zusammen fanden. Einige Freunde richteten sich ein eigenes Fotolabor ein und begannen eine zielstrebige Fotoarbeit, über die sie ihre Erfahrungen austauschten.

Nach einigen Jahren wurde der Freundeskreis dann als Arbeitsgemeinschaft Fotografie in den Kulturbund der DDR aufgenommen und weitergeführt. In regelmäßigen Zusammenkünften diskutierten wir über die vorgelegten Fotos der einzelnen Mitglieder und tauschten Erfahrungen über neue Kameras und Laborgeräte aus. Die fotografische Leistungsfähigkeit nahm zu und so konnten nach einiger Zeit die besten Fotos in Ausstellungen im Club, im Stadtmuseum, in Kreis- und Bezirksfotoschauen der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Mitte der fünfziger Jahre kamen die ersten Farbfilme in den Handel. Ein neues fotografisches Gebiet, die Farbfotografie, tat sich auf. In den Folgejahren wurden die zahlreichen öffentlichen Dia-Vorträge einzelner Fotofreunde besucht. Vor allem die Vorträge über ferne Auslandsreisen sind in guter Erinnerung geblieben. Bilder von den Gebirgsexpeditionen der Fotofreunde Renner, Bochow und anderer in die mittelasiatischen Sowjetrepubliken fanden hier großen
Anklang.

Nach 1989 stellte der Kulturbund seine Tätigkeit ein. Wir Fotofreunde führten unser Hobby als Fotoclub Weimar fort. Durch Vermittlung des damaligen Oberbürgermeisters der Stadt bekamen wir Kontakt mit der Fotogruppe Fulda des Bundesbahnsozialwerkes. Diese Zusammenarbeit hat sich sehr fruchtbringend auf unsere Arbeit im Club ausgewirkt. Gemeinsame Ausstellungen im Weimarer Nationaltheater 1993 und 1995 im Fuldaer Schloss waren die Höhepunkte dieser Zusammenarbeit.

Mit der Jahrtausendwende begann der unaufhaltsame Siegeszug der Digitalfotografie. Bei nahezu allen Fotofreunden im Fotoclub Weimar wurden inzwischen die analogen Kameras und der klassische Film von der digitalen Fototechnik und die Dunkelkammer vom Computer abgelöst.

Aber auch danach wusste der Fotoclub sich zu präsentieren. Eine Reihe von Ausstellungen wurden zunehmend an mehreren Orten gezeigt:

  • 1996: Erlebnis Natur
    Ausstellung im Bienenmuseum Weimar
  • 1998: Ausstellung im Bürgerzentrum
    Weimar West
  • 1999: Ausstellung im Stadtmuseum
    Bad Salzungen
  • 2002: Weimarer Park- und Grünanlagen
    Teehäuschen des Tiefurter Parkes
  • 2003: Ausstellung im Seebach-Forum Weimar
  • 2004: Teilnahme an der Ausstellung Weimar blüht auf
  • 2005: Der Mensch und sein Hund
    Stadtverwaltung Weimar
  • 2007/2008: Gotteshäuser – Nah und Fern
    Stadtkirche St. Peter und Paul Weimar, Rathaus Bad Berka, Stadtkirche Zur Gotteshilfe Walthershausen und in der Stadtbücherei Weimar
  • 2008/2009: Brücken – Wege zum Erlebnis
    Deutsches Bienenmuseum Weimar, Sophien- und Hufeland Klinikum Weimar, Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft Weimar und im Thüringer Oberlandesgericht Jena
  • 2010-2014: Energie
    Thüringer Oberlandesgericht Jena, Schloss Blankenhain, Zentralklinik Bad Berka, Justizzentrum Erfurt, Klinik Gotha und bei Hydrema Weimar
  • 2012-2014: Grenzburgen
    Thüringer Oberlandesgericht Jena, Justizzentrum Erfurt
  • 2014: Mensch und TierJustizzentrum Erfurt, Hydrema Weimar
  • 2015: Wald
    Justizzentrum Erfurt, Hydrema Weimar
  • 2016: Auf den Spuren Luthers
    Justizzentrum Erfurt, Hydrema Weimar, Sophien- und Hufeland-Klinikum Weimar (2017/2018 Frühjahr), Marie-Seebach-Stiftung Weimar (ab November 2018)

Dazwischen gab es Personalausstellungen wie die der Fotofreunde Senf, Kämpfe und Marohn.

Mit der Fertigstellung der Ausstellung „Auf den Spuren Luthers“ befinden wir uns bereits wieder mitten in der Vorbereitung unserer nächsten Ausstellung.

Sie möchten gern das Thema erfahren? Lassen Sie sich von uns überraschen und besuchen Sie wieder einmal eine unserer Ausstellungen.

Sie kommen aus der Nähe und haben großes Interesse an der Fotografie? Jeder ist zu unseren öffentlichen Treffen herzlich eingeladen! Bitte beachten Sie unsere Termine rechts auf dieser Seite.

Dr. Hans-Jörg Zöllner und Christian Zöllner

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